Software – Version 1.6.0 [23.02.2018]

Es ist soweit: Das lange angekündigte Update ist nun endlich verfügbar! Genaugenommen handelt es sich bei der Programmversion 1.6.0 allerdings nicht einfach nur um eine Erweiterung der vorherigen Version, nein, vielmehr ist es eine komplette Neuentwicklung. Die Entscheidung zu diesem Schritt war keine leichte, vor allem, da von Beginn an klar war, dass dies eine Menge Arbeit (und damit einhergehend auch Zeit) erfordern würde – wie viel, hatten wir zu Beginn der Neustrukturierung ehrlicherweise unterschätzt.

Notwendig war dieser Schritt aber trotzdem, denn wenngleich die alte Version in vielen Bereichen zwar „funktionierte“, so war sie in weiten Teilen doch von Instabilitäten und Inkonsistenzen geprägt, die mal häufiger und mal weniger häufig in Erscheinung traten. Kurzum: Die Verwendung war oft eher mühsam als erbauend – darüber konnte natürlich auch die Aufmachung der Oberfläche nicht hinwegtäuschen. Strukturelle Probleme wie die stets erforderliche Internetverbindung, das unerwartete Verschwinden von Einstellungen oder auch die manchmal irreführende Menüführung waren oft gehörte Mängel, denen wir uns angenommen haben.

Die genauen Änderungen im Programm selbst sind auf der Software-Seite gelistet, für Interessierte folgt hier noch eine detailliertere Beschreibung über die strukturellen Herausforderungen, Umstellungen und tiefgreifenden Veränderungen, die dieses Update ausmachen.

  • Mehr „Intelligenz“ für die Funkzentrale

    Die Funkzentrale sucht nun selbst nach eingeschaltenen Decodern und führt eine Datenbank mit allen Fahrzeugrelevanten (Status-)Daten. Die bisherige Kommunikation „PC->Zentrale->Decoder“ wurde somit auf „Zentrale->Decoder“ reduziert, ein Schritt, der zu einer erheblichen Performancesteigerung führt, da die Kommunikation zwischen der Zentrale und den Decodern wesentlich schneller ablaufen kann als zwischen der Zentrale und dem PC. Zudem wurde der „Suchlauf“ dahingehend optimiert, dass als „offline“ erkannte Decoder wesentlich seltener abgefragt werden als bisher; in der dadurch gewonnen Zeit kann also mehr Kommunikation mit den eingeschalteten Decodern stattfinden.

  • Ereignissteuerung

    Die Zentrale meldet nun eigenständig an den PC sobald ein Fahrzeug gefunden wird oder sich relevante Fahrzeugdaten ändern – das PC-Programm muss somit nur noch auf diese Ereignisse „reagieren“ und nicht länger aktiv nach Änderungen fragen. Dieser Ansatz, in Kombination mit den Verbesserungen des ersten Punktes, führt dazu, dass die Software weniger Ressourcen am PC verbraucht und schneller auf Eingaben und andere Aktionen durch den Benutzer reagiert.

  • Priorisierung von Ereignissen

    Informationen wie der aktuelle Stromverbrauch der Zentrale werden nun deutlich seltener abgefragt bzw. übertragen als Fahrzeuginformationen und andere, für den Betrieb relevantere, Daten. Auch diese Funktion ist direkt auf der Zentrale implementiert wodurch bei Bedarf jederzeit (dynamische) Anpassungen in Hinblick auf den aktuellen Betriebszustand (verbundene Fahrzeuge, etc.) vorgenommen werden können.

  • Dynamische Befehlweiterleitung / Parallelität

    Die „Routing“-Fähigkeiten der Zentrale wurden erweitert, Datenpakete werden nun ohne Umwege und mit geringerer Ausfallwahrscheinlichkeit zwischen den einzelnen Knoten (Decoder/Zentrale) übertragen. Gleichzeitig ist die Zentrale jetzt in der Lage, Pakete an/von unterschiedlichen Adressen zeitgleich zu verarbeiten, was nochmals eine Verbesserung in Bezug auf die Performance bringt.

  • Erweiterung/Umstellung der Speicherarchitektur

    Zahlreiche Verbesserungen in Hinblick auf die Speicherimplementierung in Kombination mit einer umfassenden Erweiterung des Funkprotokolls ermöglichen es nun, Einstellungen nicht nur zu schreiben, sondern auch wieder auszulesen. Durch die Aufteilung des Speicherbereichs in mehrere (Unter-)Kategorien wurde zudem die Übertragungsdauer beim Speichern oder Lesen reduziert, da jeweils nur auf einen einzigen Speicherblock zugegriffen werden muss.

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